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Angela Frontera

Angela Frontera ist in der Szene als Künstlerin aus São Paulo bekannt, denn dort ist sie aufgewachsen, dort trat die Musik in ihr Leben ein. Aber in Wahrheit war es Belo Horizonte, Hauptstadt von Minas Gerais, wo sie 1965 auf die Welt kam.

Als Tochter eines Pianisten und einer Sängerin war es nur natürlich, dass ihr erstes Spielzeug die Musik gewesen ist, die im ganzen Hause ertönte. Sie erzählt gerne, dass ihr erster Lehrer das elektronische Schlagzeug (der Drumcomputer) der Hammond-Orgel ihres Vaters war. Im Spiel mit diesen Beats entdeckte sie ihr Talent und ihre Leidenschaft für die Perkussion.

Angela ist ein typisches Beispiel für die kulturelle Mischung, die Brasilien auszeichnet. Tochter eines italienischen Immigranten und einer Mineira indianischer und afrikanischer Herkunft, wuchs sie in der drittgrößten Stadt der Welt auf.

Noch als Jugendliche begann Angela eine Profikarriere und ohne viel Zeit zu verlieren spielte sie auf hohem Niveau mit Leuten wie Cauby Peixoto in den großen Clubs von São Paulo. Eines unter ihren vielen Projekten war ihre Teilnahme am Musical „Mulheres de Holanda“, ein Musical mit 22 Liedern des Komponisten Chico Buarque, unter der Leitung des Regisseurs Naum Alves de Sousa. Auch die Sängerin und Gitarristin Badi Assad trat in diesem Stück auf.

Es war 1993, als der Freund und Mentor Alan Gordin, Manager des renommierten Show-Club „Stardust“ zu ihr sagte: „Wenn Du es hier geschafft hast, schaffst du es überall“. So zog Angela nach Deutschland und seitdem wurde sie zu einer unersetzbaren Figur in der World-Musik-Szene.

Sie arbeitete zusammen mit Nina Hagen, Grace Jones, Lou Bega, Airto Moreira, Rosanna & Zélia, Edo Zanki, Emiliana Torrini und Six was Nine. Bei mehreren Gelegenheiten spielte sie als Gast in der „Harald Schmidt Show Band“ sowie der „Oliver Pocher Show Band“.

Angela nimmt den Posten der Perkussionistin und Schlagzeugerin mit Ihrer ganzen Freude zur Musik ein und bereichert Aufnahmen mit ihrem Talent als Studiomusikerin sowie auch als Live Act jede Bühnen-Performance mit ihrem Charisma und ihrer Energie. Nicht nur Europa, auch Kanada, Singapur, China, Marokko und Brasilien durften die Auftritte der schönen Brasilianerin schon erleben.

Zur Zeit widmet sie sich Projekten wie der Vertonung des Buches „Café Zeitvergessen“ der Schriftstellerin Christiane Schwarze, neuen Bands wie Witchcraft, Zelia Fonseca Band, SMAF. Gleichzeitig arbeitet Sie mit Ihrer eigenen Band an einer neuen CD, die 2015 erscheinen soll.

Alex Frontera

Der Ausnahmemusiker kommt aus Brasilien. Im Alter von sieben Jahren bekam er zum ersten Mal Orgelunterricht von seinem Vater Ottavio Frontera.

Mit 16 Jahren entdeckte er dann auch seine Liebe zum Klavier und spielte erste Auftritte im Nachtclub „Viva Maria Bar“ in Sao Paulo. Dort entdeckte ihn die bekannte brasilianische Jazzsängerin Leny Andrade und engagierte ihn für Konzertreisen durch Brasilien und Spanien.

Im Alter von 17 Jahren entdeckte ihn das TOSHIBA Plattenlabel EMI und lud ihn nach Japan ein. Dort lebte er insgesamt 14 Jahre und machte sich als Arrangeur, Produzent und Pianist einen Namen. Er arbeitete mit dem bekannten japanischen Musikproduzenten Inomata Kosho zusammen. In Japan war Alex Frontera als Keyboarder Repräsentator der Firma Kurzweill und führte das Kurzweill K2000 zum ersten Mal auf der Bühne vor.

Im Jahr 2000 kehrte er nach Brasilien zurück. 2002 engagierte ihn Gloria Gaynor als Pianist, Keyboarder und künstlerischer Leiter für ihre Shows.

2005 tourte er mit der Sängerin Billy Paul durch Brasilien.

Von 2005 bis 2009 führten in zahlreiche Tourneen nach Italien, Japan, Korea, China, Spanien, Deutschland, in die USA und die Karibik.

Er arbeitete international mit vielen namhaften Musikern zusammen, wie beispielsweise Herbie Hancock, Paquito de Rivera, Gary Brown, Paul Jackson und in Brasilien mit Bekannten Musikern wie Hermeto Pascoal, Cesar Camargo Mariano, Elza Soares, Jane Dubok und Alcione, Emilio Santiago, um nur einige zu nennen.

In seiner Heimat produziert er Musik für TV-Shows, gibt regelmäßig Konzerte als Pianist.

Außerdem arrangiert und produziert er in seinem Studio CDs für andere Künstler, wie zum Beispiel auch ganz aktuell für sein Schwester, die renommierte Percussionistin und Schlagzeugerin Angela Frontera, mit der er nun gemeinsam in Deutschland an einer neuen CD–Produktion arbeitet.

Ralf Cetto

Ralf Cetto, Jahrgang 1965, geboren in Saarbrücken, studierte Jazz-E-Bass an der Musikhochschule Köln bei Andreas Lonardoni und lebt zur Zeit in Bingen am Rhein. 

Er war Finalist des "European Jazz Competition" 1988 bei den Leverkusener Jazztagen mit dem Quartett Grossi-Keller-Sanguinetti-Cetto. Danach folgten weitere Konzerte in Deutschland und Italien, sowie die CD-Produktion "Akimbo" bei Line-Records.

In den 90er Jahren Bassist und Komponist des Fusiontrios "Impala" mit David Heintz an der Gitarre und Andi Gillmann am Schlagzeug. Deutschlandweite Clubkonzerte und drei CD-Produktionen dokumentieren die Entwicklung der Band von rein instrumentalem Fusionjazz zu Hip-Hop, Rap und Gesangseinlagen und groovenden Rhythm & Blues Songs.
Die Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Komponisten André Spang und dem Drummer Elmar Federkeil ist auf der 1994 erschienenen CD "Triple Energie" zu hören.

Zur Zeit ist Ralf Cetto einmal im Monat im Frankfurter Jazzkeller mit dem Tony Lakatos Quintett zu hören und zu sehen: Souljazz mit einer Prise Funk und Boogaloo.
Desweiteren ist er Mitglied im Modern-Jazz-Ensemble des Saxofonisten Thomas Bachmann: Hier spielt er sowohl seinen 6-saitigen Human Base Class X als auch Kontrabass.

Zusammen mit dem Schlagzeuger der HR-Bigband Herbert Bings sorgt er für den nötigen Swing und Groove im Frankfurter Jazzquartett "Beyond the limit".
Daneben ist er fester Bestandteil der Frankfurter Soulband "Celebration", sowie gefragter Studiobassist für Werbejingles, Filmmusiken und Pop-Produktionen.

Bislang kann er auf Konzerte und Workshops in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Griechenland, Tschechien, Kroatien, Marokko und den USA u.a. mit Lydie Auvray, Joan Faulkner, Sheila E., Percy Sledge, Adam Nussbaum Will Calhoun, Mitchel Forman, Joe Porcaro, Dave Lombardo, Michael Shapiro, Ralph Humphrey, Torsten de Winkel sowie mit dem SWR-Rundfunkorchester zurückblicken.

Jorge Palomo

Jorge Palomo wurde in Málaga geboren und wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf. Er wurde bereits als Kind von der Musik verzaubert. Als Autodidakt begann er sich auf Cajón, Congas, Bongo, Timbales und Schlagzeug zu entfalten.Kurz danach besuchte er die Musikschule von Freddy Santiago in Frankfurt 1996 entschied er sich für die Heimreise nach Málaga und besuchte dort die Musikschule in Fuengirola/Málaga. Es folgten zahlreiche Bands mit verschiedensten Musikrichtungen auf unterschiedlichen Kontinenten. Seit Juli 2006 lebt er wieder in seine Wahlheimat Deutschland und mischt dort die Percussion-Szene auf.

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